Coaching statt wachhaltende Mittel oder Medikamente

Ich war schockiert, als meine Tochter eines Tages zu mir kam und mir berichtete, dass einige ihrer Mitschüler/innen immer mehr Energy Drinks oder andere wachhaltende Mixturen zu sich nehmen, um sich während ihrer Lernphasen “vital” zu halten.

Ein Einzelfall? Leider nein.

Laut etlicher Untersuchungen neigen Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren immer mehr dazu, nach wachhaltenden Mitteln und anderen Medikamenten zu greifen, um rund um die Uhr (24/7) vollste Leistung abrufen zu können.

Man kann sich den entstandenen Leistungsdruck in Schule und Universität ungefähr vorstellen wie ein kleines Männchen, das auf der Schulter sitzt, einen bedrängt und ohne Unterlass schreit: „Du musst lernen! Du hast zu wenig Zeit! Du darfst nicht müde sein!”

Und um dieses Männchen “still zu halten”, neigen Kinder, Jugendliche und Studenten immer mehr dazu, sich mit leistungsfördernden Mittel zu “tunen”. Sie sind überzeugt, dem Lernstress und dem Druck zur Verbesserung der Noten nur noch mit “pushenden” Mitteln standhalten zu können. Das hat zum Teil auch mit dem System der G8 zu tun, in dem man in kürzerer Zeit immer mehr Lernstoff bewältigen muss.

Haben Sie einmal darauf geachtet, ob Kinder in ihrem Umfeld zu diesen Mitteln greifen? Sie erscheinen für viele Kinder, Jugendliche und Studenten als einzige Lösung, doch wissen sie nicht welche Langzeitfolgen solche Mittel haben können. Und es geht auch ohne und da kommt Coaching ins Spiel. Durch das Coaching können Kinder, Jugendliche und Studenten lernen, sich anders mit Stress auseinander zu setzen und durch strukturierte Methoden den Körper und vor allem den Kopf zu trainieren; lernen, wo Leistungsgrenzen liegen und Lernpausen als wichtigen Bestandteil in Lernphasen einzusetzen. 

Quellenangabe:

Kostka, A., M.SC.,22.6.2016 URL: http://news.doccheck.com/de/135619/ich-mach-das-ritalin-abi (Stand: 25.7. 2016)

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